Glossar

DMX

DMX512, 1990 von der USITT standardisiertes Bussystem für Licht- und Medientechnik.

HTP
Highest Takes Preference
Übliche Form des Mergens von DMX-Daten: der höchste Wert mehrerer Eingänge bestimmt den Ausgabewert
IP
Internet Protocol. Computernetzwerkprotokoll, Grundlage des Internet. Erste, vom Übertragungsmedium unabhängige Protokollschicht. Ermöglicht eine Adressierung von Netzwerkteilnehmern und Gruppen mittels IP-Adresse und Subnetzmaske, ist damit auch routingfähig.
IP-Adresse
Netzwerknummer eines Teilnehmers in einem IP-Netz. 32-stellige Binärzahl, wird meist als 4-stellige Dezimalzahl im Bereich von 0…255 geschrieben, z.B.
  192.168.0.1. Damit ist jeder Teilnehmer eindeutig identifizierbar. Gruppen von Teilnehmern werden über Broadcasts erreicht, wenn die Nummer 255 ist, z.B. 172.16.100.255 entspricht den Teilnehmern 172.16.100.1 … 172.16.100.254
IP-Netzmaske
Netzmaske oder Netzwerkmaske, teils noch als Subnetzmaske bezeichnet. Eine Bitmaske, die eine IP-Adresse in einen Netzwerk- und einen Geräte- bzw. Hostteil trennt. Sie wird in IP-Netzwerken verwendet, um Routingentscheidungen zu treffen und Geräte zu bestimmten Gruppen zuzuordnen.
IPX

Internetwork Packet eXchange. Von Novell ursprünglich für das Netzwerkbetriebssystem NetWare eingeführtes Computer-Netzwerkprotokoll. Verlor seit Anfang der 90er Jahre gegenüber TCP/IP zunehmend an Bedeutung. In der Lichttechnik wird IPX nur vom AVAB/IPX - Lichtprotokoll verwendet.

LTP
Last Takes Preference
Form des Mergens von DMX-Daten: der zuletzt eingetroffene Wert von mehreren Eingängen bestimmt den Ausgabewert.
Lichtprotokoll
Über Ethernet übertragenes Datenprotokoll, das Lichtinformationen überträgt. Lichtprotokolle sind herstellerspezifisch und meist nicht offengelegt
(Ausnahme: Art-Net).
Profibus
Der international am weitesten verbreitete Industrie-Feldbus, in Europa standardisiert durch EN50170. Dachorganisation PI International mit über 1500 Herstellern. Profibus ist physikalisch meist eine RS-485-Schnittstelle mit zeitlich determiniertem, Token-Ring-ähnlichem Protokoll. Genauso ist auch Lichtwellenleiter und Profinet (Industrial Ethernet) möglich. Es kann mehrere Master und Slaves sowie verschiedene Busprotokolle (FMS, DP,…) auf dem Bus geben.
Profibus-DP

Auf hohen Datendurchsatz und geringe Übertragungszeiten optimiertes Profibusprotokoll. Die Daten werden zyklisch und zeitlich determiniert übertragen, wobei ein Master jeweils bis zu 125 Slaves ansteuern kann. Profibus-DP ist in vielen Siemens S7-CPUs bereits als Standard-Schnittstelle enthalten und erfordert somit keinen weiteren Hardwareaufwand.

RDM

Remote Device Managment over DMX512 Networks. American National Standard (ANSI) E1.20 der ESTA (Entertainment Services and Technology Association).Erlaubt eine bi-direktionale Übertragung auf dem DMX512-Bus zur Konfiguration, Diagnose und Rückmeldung intelligenter DMX-Geräte.  

Socket
Schnittstelle zwischen Ethernet-Empfänger und Firmware des MasterGate. Bezeichnet hier den Empfangs- und Sendepuffer für eine Subnet/Universe-Kombination eines einzelnen Netzwerk-Senders.
SPS
Schnittstelle zwischen Ethernet-Empfänger und Firmware des MasterGate. Bezeichnet hier den Empfangs- und Sendepuffer für eine Subnet/Universe-Kombination eines einzelnen Netzwerk-Senders.
SPS
Speicherprogrammierbare Steuerung (z.B:
Siemens S7-300/400)
Stimmungsspeicher
Speicher für eine begrenzte Anzahl von beliebigen Lichtprotokollen im MasterGate. Über eine Vielzahl von Steuermöglichkeiten kann so eine komfortable kleine Proben- oder Havarielichtanlage realisiert werden.
Subnet
Im Lichtprotokoll einstellbares virtuelles Netz, dem sich am Ethernet angeschlossene Geräte zuordnen lassen. Subnets dienen dazu, die Netzwerkstruktur übersichtlich zu gestalten.Nicht verwechseln mit Subnetzmaske (IP-Netzmaske)!
TCP
Transmission Control Protocol. Zuverlässiges Datenaustauschprotokoll für Computernetzwerke, welches meist auf IP basiert und mit diesem zusammen als TCP/IP bezeichnet wird. Die Übertragung erfolgt verbindungsorientiert und gegen Übertragungsfehler gesichert. Wird bei Lichtnetzwerken für alle Arten des Datenaustauschs zwischen Anlagen verwendet, wo es nicht so sehr auf Geschwindigkeit, sondern auf Sicherheit ankommt.
UDP
User Datagram Protocol. Einfaches Netzwerkprotokoll, welches wie TCP meist auf IP basiert. Die Übertragung erfolgt verbindungslos und nicht gegen Fehler gesichert. Wird von fast allen Lichtprotokollen meist für die Lichtdaten verwendet, wo es in erster Linie auf Geschwindigkeit und nicht auf Übertragungssicherheit ankommt, da die Daten meist zyklisch wiederholt werden.
Universe 
Ethernet-Entsprechung einer DMX-Linie (512 Byte)
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Was 1994 als Elektroinstallationsbetrieb mit 17 Mitarbeitern begann, hat sich zu einem erfolgreichen Spezialunternehmen entwickelt. Und heute - 16 Jahre später...

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